Der Bahnhof Stadelhofen und das «Haus zum Falken» ergänzen sich gegenseitig optimal.

Bessere Zugänglichkeit zu den Geleisen und zur Bahnhofspassage.

Eine unterirdische Velostation löst das Veloproblem am Bahnhof Stadelhofen.

Gemeinderat stimmt Gestaltungsplan «Haus zum Falken» zu

An der Gemeinderatssitzung vom Mittwoch, 24. Januar, hat der Gemeinderat der Stadt Zürich den Gestaltungsplan «Haus zum Falken» deutlich mit 92 zu 29 Stimmen angenommen. Den Gemeinderat überzeugte insbesondere die Velostation, die massgeblich zur Verbesserung der Velosituation am Stadelhofen beiträgt, sowie die verbesserten Zugänge zum Bahnhof Stadelhofen. Stadtrat André Odermatt fasste es treffend zusammen: „Wir haben ein sehr positives Projekt für die Stadt Zürich.“

Im Sinne der städtischen Velopolitik

Der Bau der Velostation ist abgestützt durch den Richtplan, der eine Velostation am Stadelhofen beinhaltet, sowie dem Gegenvorschlag zur Velo-Initiative, der 120 Millionen für den Bau von Veloinfrastruktur in der Stadt Zürich vorsieht. Die Velostation erlaubt es gleichzeitig, den Stadelhoferplatz von Velos zu befreien und ihn der ursprünglichen Funktion als städtebaulich hochwertige Verbindung zwischen dem Bahnhof und dem Sechseläutenplatz sowie dem See zuzuführen.

Durch das Zurückversetzen der Fassade wird der Durchgang zwischen Haus zum Falken und dem Falkensteg ausgebaut und durch den Abbau der Stützmauer wird das Perron am Gleis 1 verbreitert und attraktiver gestaltet. Gerade im Hinblick auf einen möglichen Ausbau des Bahnhof Stadelhofens ist dies ein wichtiges Anliegen der Stadt Zürich sowie der SBB.

Anwohner miteinbezogen

Sobald der Gestaltungsplan Rechtskraft erlangt, wird der Bauherr das Baubewilligungsverfahren vorantreiben. Im Hinblick darauf wurden am 16. Januar die Anwohner im Quartier Bellevue-Stadelhofen über das geplante Projekt informiert. Ernst Schaufelberger, Verantwortlicher Immobilien AXA, sowie Architekt Santiago Calatrava stellten das Projekt vor und beantworteten Fragen der Anwohnerschaft. Es ist geplant, nach Erlangen der Baubewilligung einen zweiten Informationsanlass durchzuführen.