Der Bahnhof Stadelhofen und das «Haus zum Falken» ergänzen sich gegenseitig optimal.

Bessere Zugänglichkeit zu den Geleisen und zur Bahnhofspassage.

Eine unterirdische Velostation löst das Veloproblem am Bahnhof Stadelhofen.

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Hier finden Sie die neusten Informationen rund um das Projekt «Haus zum Falken».

Haus zum Falken: Baugesuch eingereicht

Die AXA Anlagestiftung hat für das Haus zum Falken am Bahnhof Stadelhofen das Baugesuch eingereicht. Das Gebäude wurde von Santiago Calatrava entworfen und bietet neben publikumsorientierten Nutzungen und Dienstleistungsflächen Platz für 850 Velos in den Untergeschossen.

Am Bahnhof Stadelhofen soll mit dem Haus zum Falken ein architektonisch markantes Gebäude entstehen und Platz für publikumsorientierte Nutzungen, Büros und Praxen bieten. Entworfen hat den Bau Architekt und Ingenieur Santiago Calatrava, der bereits den Bahnhof Stadelhofen gestaltet hat und so einen Bezug zu diesem herstellen kann. Der Neubau ermöglicht zudem einen besseren Zugang zu den Geleisen.

Im Untergeschoss realisiert die AXA im Auftrag der Stadt Zürich eine Velostation mit 850 Abstellplätzen und einem direkten Zugang zu den Perrons. Mit der im regionalen Richtplan vorgesehenen Velostation soll der Stadelhoferplatz von den abgestellten Velos entlastet und seiner Bedeutung als Begegnungs- und Aufenthaltsort wieder gerecht werden.

Bauzeit von zweieinhalb Jahren geplant

Die AXA hat nun für das Haus zum Falken das Baugesuch eingereicht, nachdem der Gestaltungsplan gutgeheissen wurde. Nach der Bewilligung rechnet man mit einer Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren. Bei einem Baubeginn im zweiten Quartal 2020 wäre das Gebäude demnach Ende 2022 fertiggestellt. Bei der Ausführung haben der reibungslose Bahn- und Tramverkehr sowie die sicheren Fussgängerströme oberste Priorität. Der Zugang zum Bahnhof und allen umliegenden Gebäuden bleibt gewährleistet.

Gemeinderat stimmt Gestaltungsplan «Haus zum Falken» zu

An der Gemeinderatssitzung vom Mittwoch, 24. Januar, hat der Gemeinderat der Stadt Zürich den Gestaltungsplan «Haus zum Falken» deutlich mit 92 zu 29 Stimmen angenommen. Den Gemeinderat überzeugte insbesondere die Velostation, die massgeblich zur Verbesserung der Velosituation am Stadelhofen beiträgt, sowie die verbesserten Zugänge zum Bahnhof Stadelhofen. Stadtrat André Odermatt fasste es treffend zusammen: „Wir haben ein sehr positives Projekt für die Stadt Zürich.“

Im Sinne der städtischen Velopolitik

Der Bau der Velostation ist abgestützt durch den Richtplan, der eine Velostation am Stadelhofen beinhaltet, sowie dem Gegenvorschlag zur Velo-Initiative, der 120 Millionen für den Bau von Veloinfrastruktur in der Stadt Zürich vorsieht. Die Velostation erlaubt es gleichzeitig, den Stadelhoferplatz von Velos zu befreien und ihn der ursprünglichen Funktion als städtebaulich hochwertige Verbindung zwischen dem Bahnhof und dem Sechseläutenplatz sowie dem See zuzuführen.

Durch das Zurückversetzen der Fassade wird der Durchgang zwischen Haus zum Falken und dem Falkensteg ausgebaut und durch den Abbau der Stützmauer wird das Perron am Gleis 1 verbreitert und attraktiver gestaltet. Gerade im Hinblick auf einen möglichen Ausbau des Bahnhof Stadelhofens ist dies ein wichtiges Anliegen der Stadt Zürich sowie der SBB.

Anwohner miteinbezogen

Sobald der Gestaltungsplan Rechtskraft erlangt, wird der Bauherr das Baubewilligungsverfahren vorantreiben. Im Hinblick darauf wurden am 16. Januar die Anwohner im Quartier Bellevue-Stadelhofen über das geplante Projekt informiert. Ernst Schaufelberger, Verantwortlicher Immobilien AXA, sowie Architekt Santiago Calatrava stellten das Projekt vor und beantworteten Fragen der Anwohnerschaft. Es ist geplant, nach Erlangen der Baubewilligung einen zweiten Informationsanlass durchzuführen.

 

Medienmitteilung vom 23.09.2016

Die Medienmitteilung zur Medienkonferenz finden Sie hier: Attraktiver Neubau und Velostation am Bahnhof Stadelhofen